Am Wochenende hat sich der Altherrenvorstand dem jüngsten Jungberna-Problem angenommen. Man habe mit grossem Erstaunen und einiger Besorgnis von den (noch) verbalen Scharmützeln zwischen einem hoch-angesehenen Mitglied der Altherrenschaft und einem sehr profilierten Jungbernaner Kenntnis nehmen müssen. Diese Misshelligkeiten seien unverzüglich aus der Welt zu schaffen. Es dürfe nicht sein, dass ausgerechnet die Berner Singstudenten einen Keil zwischen die ansonsten einträchtig koexistierenden Berna-Körperschaften treiben würden. Im Sinne einer Offenlegung der vergangenen Ereignisse und der damit verbundenen Hoffnung auf Transparenz und vor allem Mässigung der beiden Zeloten rekapituliert das Bernablog die unschönen Begebenheiten der vergangenen Monate und Jahre. Und informiert über eine erste Entspannung an den Fronten.
Nachdem es AH Piaget bereits an mehreren ACs versucht hatte, trat er im Frühlingssemester 2008 auf die grosse Bühne des BCs und stellte den Finderlohn „ein Bier“ für denjenigen Bernaner in Aussicht, welcher ihm seine geliebte Singstudenten-CD zurückbringen würde. In der Bierzeitung 2008 wurde sodann Piagets mittlerweile verzweifelte Suche mittels öffentlichem Suchaufruf unterstützt. Auch dies ohne Resultate.
Eine schauerliche Falschmeldung in der Bierzeitung 2009 liess AH Piagets Kragen dann endgültig platzen und die Situation eskalieren: „Wir sind froh, erleichtert und sehr sehr glücklich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass der Alte Herr mittlerweile wieder im Besitze seiner CD ist“ stand da auf den Seiten 2 und 3 - dies aber zu Unrecht. Momentan ist zumindest einmal der Besitzer bekannt. Jungbernaner Törn hat die CD bei sich auf dem Schreibtisch. Wir verfolgen die Ereignisse weiterhin argusäugig und werden Ihnen sofort mitteilen, wenn Bewegung in die Sache (sprich CD) kommen sollte.
24 Kommentare »
Kommentar abgeben
Geben Sie einen Namen und eine gültige Emailadresse ein; der Name kann auch ein Pseudonym sein. Die Emailadresse wird nicht angezeigt. Die Angabe für eine Url sind freiwillig.
Für kursiven Text: <i>Ihr Text</i>
Für fetten Text: <b>Ihr Text</b>
Falls Sie einen Link einfügen möchten: <a href="Adresse der gewünschten Website" target="_blank">Ihre Beschreibung des Links</a>
Falls Sie ein Bild einfügen möchten: <img src="Web-Adresse des gewünschten Bildes"/>
Achten Sie bitte darauf, dass Sie keine Bilder einfügen, die breiter sind als 490 Pixel!
Entweder verkleinern Sie das Bild, oder geben ein: <img src="..." width="490"/>

Irgendwie erinnert mich diese äusserst unangenehme Fehde von höchster Tragweite an “The Pickwick Papers” von Charles Dickens.
Kommentar von Codex — Dienstag, 26. Januar 2010 - 08:39
Featured diese dämliche CD überhaupt das Kaffeeböhnchen?
Kommentar von Lexis — Dienstag, 26. Januar 2010 - 08:40
Herr Codex, Schläger Törn ist aber - im Gegensatz zum “CD-Fehde”-Bild - etwas dicklich und glatzig geworden, will mich dünken…
Herr Lexis, so?
Kommentar von Pögg — Dienstag, 26. Januar 2010 - 08:48
Herr Pögg, warten Sie ab. Diese Fehde wird noch ewig dauern, und dabei werden sich auch die beiden Kontrahenten noch gewaltig verändern.
Und Herr Lexis: Ich schlage Sie vor als Mitglied einer noch zu bildenden Kommission zur Beschaffung eines neuen Bernaliederbuches (= Arbeitstitel; Name der Kommission noch nicht definitiv). So werden Sie bestimmt das “Kaffeböhnchen” einbringen können.
Kommentar von Codex — Dienstag, 26. Januar 2010 - 08:56
…aber jederzeit gerne! Ceterum censeo, die Insel hat erfrischendere Schriftsteller hervorgebracht als diesen unsäglich hausbackenen Dickens.
Kommentar von Lexis — Dienstag, 26. Januar 2010 - 10:39
…und Sie haben schon ein saugutes Archiv, Herr Pögg, und können auch sofort die richtigen Schlüsse ziehen. Vielleicht könnte Herr Obama Sie irgendwo brauchen.
Kommentar von Lexis — Dienstag, 26. Januar 2010 - 10:49
Da habe ich mich durch jahrelanges Geschleime und durch die Übernahme zahlreicher profilierungsförfernder hilfsjobs immerhin zum x hochintrigiert und habe es damit zum berna-B-Promi gebracht, und das habe ich nun davon! Vollkommen unwahre Berichterstattung durch skandalwitternde drittklassige klatschreporter, man wird zum Opfer gieriger unmoralischer Egoisten… Ich erwäge rechtliche Schritte und suche Rechtsbeistand.
Kommentar von Törn — Dienstag, 26. Januar 2010 - 12:01
Den unter der CD liegenden Bankbelegen zufolge, sind Sie Herr Törn ja ein schwer reicher Mann. Ihr Rechtsbeistand wird Ihnen deshalb hoffentlich zuerst einmal einen fetten Kostenvorschuss abknöpfen!
Kommentar von Amadeus — Dienstag, 26. Januar 2010 - 12:41
die Insel hat erfrischendere Schriftsteller hervorgebracht als diesen unsäglich hausbackenen Dickens
Herr Lexis, meinten Sie etwa Donna Leon? Sie ist allerdings Amerikanerin.
Kommentar von Codex — Dienstag, 26. Januar 2010 - 13:37
Immerhin kann man Herrn Törn zu seiner Bank-Wahl gratulieren ;-)
Kommentar von Véléian! — Dienstag, 26. Januar 2010 - 13:37
Auch so ein aus der Luft gegriffenes hartnäckiges Gerücht, aber ich bin für Transparenz: die zwecks Erstellung der Steuererklärung dort liegenden Bankformulare ergeben ein steuerbares Vermögen von 3450.-
mein exzentrischer Lebensstil ist halt leider nicht gratis…
Und was die Bank angeht, liebe Frau Haldemann: die Thurgauer Kantonalbank ist KEINE Tochtergesellschaft der ZKB, auch wenn Sie das vierleicht gerne hätten ;-)
Kommentar von Törn — Dienstag, 26. Januar 2010 - 14:04
Neureiches Snobistenpack! Das sieht man schon dem Schal auf dem Foto an. Welches übrigens keine Montage ist, wie viele meinen.
Der skandalwitternde, drittklassige Klatschreporter hält Sie weiterhin auf dem CD-Laufenden.
(Herr Törn, ich weiss schon, weshalb Sie diese CD horten: Die Singstudenten haben da ganze 24 Lieder draufgepackt. Das lohnt sich natürlich!).
Kommentar von Pögg — Dienstag, 26. Januar 2010 - 14:45
@Codex
Neinnein, ich dachte eher an Somerset Maugham oder Evelyn Waugh (gut, zum Teil ist das leichte Kost, dafür aber gute). An Venedig interessiert mich mehr das Essen.
Kommentar von Lexis — Dienstag, 26. Januar 2010 - 15:55
Ich finde es sowohl rührend als auch bedenklich, dass eine CD der hwl Singstudenten solch einen Knatsch auslösen kann.
Kommentar von Strobo — Dienstag, 26. Januar 2010 - 20:10
Ah, wären da nicht solche Veranstaltungen, die AC heissen und an denen der vermeidliche Progressor teilnimmt. Ich möchte Ihnen nicht die Illusion einer traditionellen, hochwohllöblichen Auseinandersetzung nehmen, aber irgendwie kann ich mich erinnern, dass der genannte Fehdeführende, der ZKG nicht angehörende Thurgauer, den Anwesenden am 22. Januar 2010 zwischen 19h00 und 20h00 persönlich zukommen liess, dass das verlorene Objekt am 22. Januar 2010, um 18h52 den Weg in des Feindes Briefkasten gefunden hatte. Was dieser jedoch mit dem neu-alten materiellen, für die Musikseele immateriellen Gewinn veranstaltet hat, kann hier nur vermutet werden. Sie sehen, die hier präsentierte, wissenschaftlich aufgearbeitete Legende hüllt sich trotz rationaler Erklärung in einem dicken Rätselnebel, der wiederum eine plausible und relevante Aussage erschwert!
Kommentar von Via — Mittwoch, 27. Januar 2010 - 09:32
Sie sollten Literaturkritiker werden, Herr Via.
Kommentar von Codex — Mittwoch, 27. Januar 2010 - 13:14
Lieber Herr Törn!
Was nicht ist, kann noch werden (das können Sie jetzt sowohl auf die Bank als auch auf das Adjektiv beziehen…).
Ich habe übrigens sehr wohl gesehen habe, dass es sich um die Thurgauer Kanalbank handelt: so betriebsblind bin ich nun noch nicht ;-) Aber wenn Sie denken, dass dies keine Gratulation wert ist, dann sollten Sie vielleicht doch einen Wechsel überlegen…
Kommentar von Véléian! — Mittwoch, 27. Januar 2010 - 14:06
Sie meinen doch einen Wechsel dahin, Frau Véléian?
Kommentar von Codex — Mittwoch, 27. Januar 2010 - 14:15
Ja, wenn die BEKB auf CHF 3450.- angewiesen ist, dann wollen wir mal nicht so sein ;-)
Kommentar von Véléian! — Mittwoch, 27. Januar 2010 - 14:39
Als sich mir letzthin der neue Chef der tkb-Filiale meines Vertrauens vorstellte, sagte er, er sei quereinsteiger und habe Musik studiert. Aber das sei egal, denn es gehe hier wie dort um Noten… Man sieht, welche geballte Ladung kompetenz mein vermögen verwaltet! Ein Wechsel steht also nicht zur Diskussion…
Kommentar von Törn — Mittwoch, 27. Januar 2010 - 17:05
Frou Veleian, ich habe heute anlässlich einer CC-Präsidentenkonferenz tatsächlich die Erfahrung machen dürfen, dass die Stella ausser Ihnen noch andere Mitglieder hat!
Wichtîgest dieser Konferenz!
- Semestergebühren sind grundsätzlich zu bezahlen!
- Pöggs Nachbar beschwärte sich über die Diskussionslautstärke!
- Tschelika ist ab nun an Hohes des CC
Weitere Infos beim X!
Gruss Nouss X!
Kommentar von Nouss — Donnerstag, 28. Januar 2010 - 00:22
Frau Veleian, ich habe den Eindruck, dass es Ihnen im Jäner langweilig wird, wenn Sie nicht mit Bernanern am 1.Jäner trinken gehen können! Ist dem so? Ansonsten ist doch Ihre Blogaktivität kaum zu erklären!
Kommentar von Nouss — Donnerstag, 28. Januar 2010 - 00:41
Herr Nouss, alles was Recht ist: Das war Ihr Nachbar! Ich habe keine solchen Nachbaren :-)
Kommentar von Pögg — Donnerstag, 28. Januar 2010 - 07:49
Ou, ou, ou, bahnt sich da ein neuer Streit zwischen zwei neuen Kontrahenten an?
Kommentar von Via — Donnerstag, 28. Januar 2010 - 09:10