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Heute: Der Nüsslisalat
Nüsslisalat ist in Europa weitverbreitet. Früher wurde er als Ackerunkraut geerntet und danach in der Küche verwendet. Erst ab dem späten Mittelalter wurde der Nüsslisalat dann als Kulturform angebaut. Mit seinen frostharten Rosetten liefert er einen beliebten Wintersalat. In der Schweiz, Frankreich und in Süddeutschland werden dunkelgrüne Sorten mit kleinem bis mittelgrossem Rosettenwuchs bevorzugt.
Nüsslisalat erfreut sich in der Schweiz seit Jahren einer steigenden Beliebtheit. Angebaut wird er in den Herbst-, Winter- und frühen Frühjahrsmonaten. Der hohe Vitamingehalt entspricht etwa dem anderer Blatt- und Salatpflanzen. Wertvoll sind auch seine Eisenverbindungen. Saison: September bis Mitte April
Die Pflanzengattung Feldsalat (Valerianella) gehört zur Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae). Die Gattung umfasst etwa 80 Arten in Eurasien, Nordafrika und Nordamerika. Der bekannteste Vertreter ist der Gewöhnliche Feldsalat (Valerianella locusta). Weitere Bezeichnungen hierfür sind: Ackersalat (in Schwaben), Mäuseöhrchensalat (Eifel, Hunsrück, Saarland, Luxemburg), Vogerlsalat (Österreich), Vogelsalat (Südtirol), Rapunzelsalat (Thüringen, Sachsen), Nüsslisalat oder Nüssler (Schweiz), Nüsschen (Nordhessen), Sunnewirbilin bzw. Sonnenwirbelin (Baden).